|  
International» weitere Meldungen

Filtermembran von der ETH Zürich könnte verseuchtes Wasser von Fukushima reinigen

Filtermembran von der ETH Zürich könnte verseuchtes Wasser von Fukushima reinigen
Die Membran kann das radioaktive Abfallvolumen verkleinern
05.10.2020 − 

Eine Filtermembran von Forschern der ETH Zürich könnte das durch den Reaktorunfall von Fukushima verseuchte Wasser reinigen. Die Membran aus Molkeproteinen und Aktivkohle könne sehr effizient radioaktive Elemente aus dem Wasser filtern, teilte die Hochschule mit. Das habe eine neue Studie gezeigt, die in der Fachzeitschrift „Environmental Science: Water Research & Technology“ veröffentlicht wurde.

Bislang hätten die AKW-Betreiber von Fukushima mit der Umkehrosmose die großen Mengen radioaktiv verseuchten Wassers behandelt. Zwar ließen sich damit bis zu 70 Prozent des Wassers reinigen, in den restlichen 30 Prozent reicherten sich jedoch die teilweise stark und über Jahrtausende strahlenden radioaktiven Elemente an. Dieses Wasser – insgesamt über eine Million Liter – will die japanische Regierung laut ETH im Jahr 2022 im Pazifik entsorgen.

„Das müsste nicht sein, wenn sie unseren Filter verwenden würden“, sagte Raffaele Mezzenga, Professor für Lebensmittel und weiche Materialien an der ETH Zürich. Bereits vor vier Jahren hatte er mit seinem Oberassistenten Sreenath Bolisetty eine Filtermembran vorgestellt, die im Wesentlichen aus denaturierten Molkeproteinen und Aktivkohle besteht. Diese reinige Wasser von Schwermetallen, einigen radioaktiven Elementen wie Uran und Edelmetallen wie Gold oder Platin sehr effizient.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Agrarministerium Österreich sieht „sehr gute Wasserqualität“ durch Nitratbericht bestätigt

Viele kleine Fließgewässer im Kanton St. Gallen in schlechtem Zustand  − vor