Themen der Printausgabe
Mit dem Auslaufen der Frist zur Erreichung der Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) wächst der rechtliche Handlungsbedarf beim Grundwasserschutz. Zu diesem Ergebnis kommt ein Rechtsgutachten, das das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) zu bestehenden Regelungslücken und möglichen Weiterentwicklungen des Rechtsrahmens nach 2027 in Auftrag gegeben hat. Sollten die Ziele der WRRL – wie derzeit absehbar – bis Ende 2027 nicht erreicht werden, verschärften sich die rechtlichen Anforderungen für weitere Fristverlängerungen erheblich. Die bislang bestehenden Spielräume zur Begründung einer Zielverfehlung würden sich deutlich verengen.
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) fordert eine flächendeckende wasserbewusste Stadtentwicklung zur Klimaanpassung. „Wir müssen die wasserbewusste Stadtentwicklung, die Klimaanpassung unseres urbanen Umfelds, sehr schnell vorantreiben. Hitze ist ein Gesundheitsrisiko, Hitze bremst die Wirtschaft“, betonte Lisa Irwin-Broß, Vorständin der DWA.
Weitere Inhalte:
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