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Altes Land: Neues Refugialgewässer in der Estemarsch

Altes Land: Neues Refugialgewässer in
Estemarsch/Altes Land. Quelle: NLWKN
20.04.2021 − 

Ein neues Rückzugsgewässer in der Estemarsch soll den ökologischen Zustand der Gewässer im Alten Land verbessern. Das Ziel sei, dort den ökologischen Zustand der Gewässer zu verbessern, teilte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit. Dazu sei neben der Reduzierung von Pflanzenschutzmitteleinträgen die Anlage so genannter Refugialgewässer ein wichtiger Schritt. In der Estemarsch wurde jetzt ein erstes solches Gewässer geschafffen, von denen aus die Regeneration des 2.000 km langen Gewässersystems gelingen soll.

Der Unterhaltungsverband Altes Land und der NLWKN nutzen dabei eine vom Entwässerungsverband Estemarsch zur Verfügung gestellte Fläche bei Estebrügge. „Die Schaffung von Refugialgewässern gemäß der Altes Land Pflanzenschutzverordnung bedarf auch der Initiative der betroffenen Obstanbaubetriebe. Die Bereitstellung von Flächen durch den Entwässerungsverband ist ein erster konkreter Schritt in diese Richtung“, so Volker Rebehn vom NLWKN in Stade.

Das in den vergangenen Wochen auf einer Fläche von zwei Hektar neu entstandene Gewässer biete mit Tief- und Flachwasserzonen sowie einer neu geschaffenen Verbindung zur Mooren der Hauptwettern ideale Voraussetzung zur Entwicklung neuer Lebensgemeinschaften schützenswerter Wasserorganismen. Sie sollen den Ausgangspunkt bilden für eine Wiederbesiedelung weiterer Abschnitte des durch den ausgeprägten Obstanbau unter Druck geratenen Gewässersystems.

Insgesamt 150.000 Euro investiert

Auftraggeber dieser und ähnlicher, bereits geplanter Maßnahmen sind das Land Niedersachsen und der Unterhaltungsverband Altes Land. Finanziert wurde das Vorhaben aus Sondermitteln des Niedersächsischen Umweltministeriums. Insgesamt wurden in der Estemarsch 150.000 Euro in die Verbesserung des ökologischen Zustands der Gewässer im Alten Land investiert.

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