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Flut-Prognose: Meteorologen für mehr Kooperation mit Hydrologen

Flut-Prognose: Meteorologen für
Überflutung ©Jrgen Flchle - Fotolia
23.09.2021 − 

Die Vorhersagen zu den Niederschlägen vor der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands waren nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sehr gut. Die Herausforderung habe darin bestanden vorherzusagen, wo die Wassermengen genau abfließen werden, sagte der Vorstand Klima und Umwelt beim Deutschen Wetterdienst, Tobias Fuchs, gestern auf dem Extremwetterkongress in Hamburg. Die Meteorologen müssten ihre Modelle mehr mit denen der Hydrologen verzahnen, forderte Fuchs.

Anhand der langjährigen flächendeckenden Daten von 51 Wetterstationen könne der DWD keine klare Veränderung bei den Starkregenereignissen in Deutschland feststellen, sagte Fuchs. Die Anzahl von Tagen mit mehr als 20 Litern Niederschlag je Quadratmeter habe sich zwischen 1951 und 2020 nur unwesentlich verändert. Leichte Indizien für eine Zunahme lieferten jedoch die radarbasierten Auswertungen. Aus diesen lasse sich für einige Regionen ableiten, dass sich eine steigende Häufigkeit von Starkniederschlägen andeute. Seit 2001 gebe es ein flächendeckendes Wetterradarnetz. 20 Jahre seien aber zu kurz, um aus den Daten klimatologisch robuste Trends ableiten zu können. (dpa)

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