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Projekt „MARA“ soll Flussperlmuschel vor dem Aussterben bewahren

Projekt „MARA“ soll Flussperlmuschel vor dem Aussterben bewahren
Flussperlmuschel (© BarTa - stock.adobe.com)
26.08.2021 − 

Mit einem neuen Projekt will das Bundesamt für Naturschutz (BfN) die Flussperlmuschel vor dem Aussterben bewahren. Rund 5,83 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesumweltministeriums (BMU) erhalte das Projekt „MARA – Margaritifera Restoration Alliance“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, teilten BfN und BMU gemeinsam mit. Die Flussperlmuschel werde durch eine Kombination aus Nachzucht und Besatz sowie durch Habitataufwertungen gefördert.

„Der Klimawandel wirkt sich auf Tiere, Pflanzen und deren Lebensräume aus“, sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD). „Werden die Gewässer im Sommer wärmer oder trocknen aus, ist das fatal für die Flussperlmuschel, aber auch für viele andere Organismen.“ Wenn einzelne Arten aus einem Lebensraum verschwänden, gerate dieser möglicherweise aus dem Gleichgewicht. Mit dem Projekt MARA habe zum Ziel, dass die Populationen im Freiland eine ausreichende Größe und Verjüngung erreichen, um sich natürlich fortzupflanzen und selbsterhaltende Bestände zu bilden.

„Deutschland trägt für die Flussperlmuschel eine besondere Verantwortung, da die Art einen Verbreitungsschwerpunkt bei uns hat“, sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. Die seltene Muschel sei ein guter Anzeiger für sauberes Wasser und wirke durch die vielfältigen Wechselwirkungen mit anderen Arten und am Gewässer angrenzenden Lebensräumen als sogenannte Schirmart. „Das heißt, zahlreiche weitere Arten profitieren von ihrem Schutz, darunter auch Verantwortungsarten wie der Huchen ‒ auch Donaulachs genannt – oder die Nase, ein Karpfenfisch der Fließgewässer.“

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