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Stadtsicherungsprojekt Bitterfeld geht komplett auf das Land Sachsen-Anhalt über

Stadtsicherungsprojekt Bitterfeld geht komplett auf das Land Sachsen-Anhalt über
Bildquelle: Daniel Berkmann - stock.adobe.com - 168642193
22.11.2018 − 

Die Bundesregierung hat sich mit dem Land Sachsen-Anhalt darauf geeinigt, dass der Bund von den Verpflichtungen im Stadtsicherungsprojekt Bitterfeld befreit wird. Eine entsprechende Vereinbarung haben Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth und sein Kollege Werner Gatzer vom Bundesfinanzministerium mit dem Land Sachsen-Anhalt unterzeichnet, teilte das Bundesumweltministerium (BMU) mit. Das Projekt zur Sicherung von Bitterfeld vor den Folgen des Grundwasseranstiegs im Rahmen der Sanierung des ehemaligen Tagebaugebietes Goitsche sei weitgehend abgeschlossen. Erforderliche Restarbeiten könnten in der Verantwortung des Landes erfolgen.

Den Angaben zufolge haben Bund und Land fast 31 Millionen Euro für das Projekt bereitgestellt. Flasbarth erklärte, das Stadtsicherungsprojekt sei ein Beispiel für die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit von Bund und Land bei der Bewältigung der Altlasten des Bergbaus und der Chemischen Industrie. Nachsorgender technischer Umweltschutz reiche heute allerdings nicht mehr aus. „Was wir brauchen, ist vielmehr eine vorausschauende und ökologisch nachhaltige Umwelt- und Industriepolitik, die negative Auswirkungen von vornherein vermeidet und die Folgen nicht den nächsten Generationen überlässt, wie es in der Vergangenheit nur allzu oft getan wurde“, betonte er.

Der Bund und das Land Sachsen-Anhalt finanzieren seit 2003 gemeinsam die notwendigen Maßnahmen zur Sicherung des Stadtgebiets von Bitterfeld vor den Folgen des Grundwasserwiederanstiegs, rief das BMU in Erinnerung. Zu bewältigen war dabei auch zuströmendes kontaminiertes Grundwasser aus einem westlich des Stadtgebiets gelegenen ehemaligen Chemiestandort. Grundlage für die Finanzierung bildete eine Vereinbarung zwischen dem Land, der Landesanstalt für Altlastenfreistellung, der Stadt Bitterfeld und der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau- Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV).

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