Extremes Niedrigwasser an Schwarzer Elster: Ad-hoc-AG beschließt weitere Maßnahmen

Auch westlich der Spree und im Berliner Umland deutlich zu trocken

Die seit dem Frühjahr anhaltende Trockenheit in den beiden Flussgebieten Spree und Schwarze Elster sorgt weiterhin für niedrige Abflüsse. Insbesondere die Schwarze Elster ist mittlerweile von einer außergewöhnlichen Niedrigwassersituation betroffen. Die länderübergreifende Ad-hoc-AG „Extremsituation“ hat daher weitere Maßnahmen beschlossen, teilte das Brandenburger Umweltministerium mit.

Demnach fiel der Juni in den Einzugsgebieten von Spree und Schwarzer Elster größtenteils zu trocken aus. An der Wetterstation Cottbus wurden nur 77 Prozent der für Juni üblichen Niederschlagsmenge erreicht. Gleichzeitig war es ein sehr warmer Monat. Besonders westlich der Spree, im Berliner Umland und im gesamten Einzugsgebiet der Schwarzen Elster war es zudem noch deutlich trockner.

Auch der Juli, üblicherweise einer der niederschlagsreichsten Monate des Jahres, ist bisher durch Trockenheit geprägt. Bis zum 13. Juli sind an der Station Cottbus erst 8,8 mm Niederschlag gefallen, dies entspricht lediglich 13 Prozent der für Juli üblichen Menge von 67,4 mm.

Im Spreegebiet konnte weiterhin die planmäßige Niedrigwasserstützung aus den Speichern in Sachsen und der Talsperre Spremberg durchgeführt werden. Die Reserven seien ausreichend, um bei Bedarf auch bis Ende September die Niedrigwasseraufhöhung vorzunehmen. Spätestens ab Oktober sei dies in der Regel aber nicht mehr notwendig....

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