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Bedarf an Trinkwasser aus dem Bodensee bleibt in Baden-Württemberg auf hohem Niveau

Bedarf an Trinkwasser aus dem Bodensee bleibt in Baden-Württemberg auf hohem Niveau
Der Zweckverband will hohe Ersatzinvestitionen tätigen
19.11.2020 − 

Der Bedarf an Trinkwasser aus dem Bodensee bleibt in Baden-Württemberg auf einem hohen Niveau. Darauf hat der Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung anlässlich seiner 76. Verbandsversammlung in Esslingen hingewiesen. Im vergangenen Jahr sei die Wasserabgabe mit 134,3 Mio. Kubikmetern überdurchschnittlich gewesen, teilte die Bodensee-Wasserversorgung mit.

Mit Blick auf den durch den Klimawandel steigenden Bedarf an Trinkwasser und die erforderlichen Investitionen und Strukturanpassungen in der Wasserversorgung sollte die Landesregierung ihren im März 2019 gestarteten „Masterplan Wasserversorgung“ termingerecht fertig stellen. „Die Kommunen und Zweckverbände haben Handlungsbedarf und brauchen verlässliche Zahlen und Vorgaben, um planen und investieren zu können“, sagte der Verbandsvorsitzende und Esslinger Oberbürgermeister, Jürgen Zieger. „Wenn wir die Bürger auch in Zukunft sicher mit Trinkwasser versorgen wollen, müssen wir schneller sein als der Klimawandel“, mahnte er an. 

Im kommenden Jahr seien für Modernisierung und den Neubau von Anlagen 36 Mio. Euro eingeplant, teilte die Bodensee-Wasserversorgung weiter mit. Neben Investitionen ins Leitungsnetz würden am Standort Besigheim-Ottmarsheim die Betriebsstelle erneuert und ein Zentrallager errichtet. Im Wasserwerk Sipplinger Berg sollen 9.000 Quadratmeter Dachfläche mit Photovoltaik ausgestattet werden.

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