|  
Wirtschaft» weitere Meldungen

LMBV: Niederschlagsreiches Jahr 2017 half bei Flutung von Bergbaufolgeseen

LMBV: Niederschlagsreiches Jahr 2017 half bei Flutung von Bergbaufolgeseen
Bildquelle: Thomas Weißig / LMBV
09.01.2018 − 

Im vergangenen Jahr haben Niederschläge die Flutung der Lausitzer Bergbaufolgeseen stark unterstützt. Darauf hat die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) hingewiesen. Fast 162 Mio. Kubikmeter konnten in die jungen Seen der Bergbaufolgelandschaften im Jahresverlauf 2017 abgeschlagen werden, teilte die LMBV mit. Das habe die LMBV-Flutungszentrale in Senftenberg nach ersten Hochrechnungen ermittelt. Damit ergäben sich für das zurückliegende Jahr 2017 sehr positive Zahlen zum Wasserdargebot.

Die Zentrale steuert das Fluten der Bergbaufolgeseen in der Lausitz und überwacht die dafür notwendigen Steuerungsanlagen. Dabei konnten im vergangenen Jahr rund 68 Mio. Kubikmeter für den LMBV-Wasserspeicher Lohsa II, vormals das Restloch des Tagebaus Lohsa II, sowie rund 22 Mio. Kubikmeter für den Bernsteinsee, das vormalige Restloch Burghammer, genutzt werden, berichtete die LMBV. Auf den Dreiweiberner See entfielen rund 2,3 Mio. Kubikmeter. Je rund 23 Mio. Kubikmeter konnten für den Bärwalder See bei Boxberg O.L. ebenso wie für den weiter westlich liegenden und noch entstehenden Großräschener See verfügbar gemacht werden. Rund 17 Mio. Kubikmeter wurden dem Partwitzer See zugeführt, hieß es.

Laut LMBV konnten aus der Spree rund 6 Mio. Kubikmeter über den Oberen Landgraben in den Sedlitzer See eingespeist werden. Diese dienten der Flutung des Großräschener Sees. Rund 4 Mio. Kubikmeter seien im Jahresverlauf aus der Schwarzen Elster in den Geierswalder See geflossen. Mit etwa 2,5 Mio. Kubikmetern seien der Wasserstand und die Qualität des Gräbendorfer See weiter gestützt worden. Als großer Wasserspender rangierte 2017 die Spree mit ca. 124 Mio. Kubikmetern weit vor der Schwarzen Elster mit rund 37 Mio. Kubikmetern, teilte die LMBV weiter mit. Aus der Neiße wurden von den Bergbausanierern 2017 nur rund 0,8 Mio. Kubikmeter herangezogen, da die Flutung des Berzdorfer Sees bereits abgeschlossen sei.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3.2018 von EUWID Wasser und Abwasser, die am 16. Januar 2018 als E-Paper und Printmedium erscheint. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.  

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − DWA zum Hochwasserschutz: „Vorsorgemaßnahmen haben Schlimmeres verhindert“

DFG fördert Forschungsprojekt zu globalen Wasserkreisläufen  − vor