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Projekt will Digitalisierung in der Wasserwirtschaft voran bringen

Projekt will Digitalisierung in der Wasserwirtschaft voran bringen
Bildquelle: Berliner Wasserbetriebe - Joachim Donath
15.01.2019 − 

Die Digitalisierung in der Wasserwirtschaft wird immer wichtiger – kleine und mittlere Wasserversorger haben allerdings nicht immer die nötigen Mittel und das Know-how für die Umsetzung in der Praxis. Im Verbundprojekt „W-Net 4.0“ sollen deshalb Geoinformations-, Simulations- und Datenanalyse-Tools in einer sicheren, einfach zu handhabenden Web-Plattform vereint werden, teilte das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) mit, das das Vorhaben koordiniert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt mit rund 1,6 Mio. Euro.

Ein digitales Leitsystem ermöglicht die flexible Steuerung der Wasserversorgung von einer zentralen Stelle aus, hieß es. „Die Technologien für ein solches digitalisiertes Wasserversorgungs-Szenario sind im Prinzip längst entwickelt. In der Praxis sind allerdings die Einstiegshürden für die allermeisten Wasserversorger noch zu hoch“, so Thomas Bernard vom IOSB. Zusammen mit seinen Partnern im Projekt W-Net 4.0 will der Physiker und Wasser-Experte den Angaben zufolge deshalb eine Art Rundum-Sorglos-Paket für Wasserversorger entwickeln: eine webbasierte Plattform, die alle erforderlichen Funktionalitäten in sich vereint.

Schulungsangebote für kleine und mittlerer Wasserversorger

„Wir setzen dabei auf ein modulares, skalierbares Konzept, das ein Geoinformationssystem (GIS), eine Simulationssoftware sowie Tools zur Datenanalyse beinhaltet“, erklärte Bernard. Die Entwicklung passender Schulungsangebote, gerade für Mitarbeitende kleiner und mittlerer Wasserversorger, sollen ebenso erarbeitet werden.

Beteiligt am Projekt sind laut ISOB die COS Systemhaus OHG sowie die 3S Consult GmbH. Die Nutzerseite werde zum einen durch die Schwarzwald Wasser GmbH vertreten, die die Anwendung der neuen Plattform bei den kleinen und mittleren Wasserversorgern Stadtwerke Bühl, Nagold, Meßkirch und Glatten koordinieren wird. Zum anderen werden die Berliner Wasserbetriebe als großer Endanwender an dem Verbundprojket mitarbeiten, hieß es.

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