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Spurenstoff-Strategie startet mit Rundem Tisch zu Röntgenkontrastmitteln

Spurenstoff-Strategie startet mit  Rundem Tisch zu Röntgenkontrastmitteln
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06.12.2019 − 

Die Bundesregierung bereitet erste Maßnahmen vor, um Flüsse und Seen in Deutschland besser vor Spurenstoffen zu schützen. In einer einjährigen Pilotphase sollen im Rahmen von Runden Tischen mit Herstellern und gesellschaftlichen Gruppen erste Maßnahmen entwickelt und testweise umgesetzt werden, teilte das Bundesumweltministerium (BMU) gestern mit. Den Auftakt mache ein Runder Tisch zu Röntgenkontrastmitteln am 16. Dezember mit Industrievertretern, Vertretern aus dem Gesundheitssektor, der Wasserwirtschaft, der Umweltverbände und der Länder.

Röntgenkontrastmittel werden durch den menschlichen Körper nicht aufgenommen und daher unverändert ausgeschieden, erläutert das BMU. Kläranlagen könnten diese Substanzgruppe kaum zurückhalten. Dadurch gelangten diese Mittel auch in die Gewässer, wo sie lange verblieben und häufig nachgewiesen würden. Die Gewinnung von Trinkwasser werde dadurch aufwendiger. Ziel sei es, durch Maßnahmen bei der Produktwahl, bei der Herstellung, der Anwendung sowie durch Maßnahmen nach der Anwendung, den Eintrag von Röntgenkontrastmitteln ins Abwasser zu reduzieren, damit diese nicht über aufwendige und kostenintensive Technologien nachträglich entfernt werden müssen.

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