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Spurenstoffe: AöW für Verursacherprinzip auch bei Kosten für vierte Reinigungsstufe

Spurenstoffe: AöW für Verursacherprinzip  auch bei Kosten für vierte Reinigungsstufe
© Peter de Kievith - Fotolia
11.11.2019 − 

Erst wenn die Vermeidung von Spurenstoffen nicht greift, ist eine Verminderung anzustreben. Diese Aussage hat die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) in einer Position zur Reduzierung von Spurenstoffeinträgen getroffen, die das Präsidium der AöW in der vergangenen Woche vor dem Hintergrund der Diskussionen um eine möglichen Verpflichtung zu einer weitergehenden Spurenstoffelimination  in bestimmten Fällen und deren Finanzierung z.B. durch eine Fondlösung oder eine novellierte Abwasserabgabe, verabschiedet hat.

Eine reine „End-of-the-Pipe-Strategie“, die alle Verminderungsmaßnahmen der Wasserwirtschaft aufbürde, entspreche nicht dem umweltpolitischen Grundsatz des Vorsorgeprinzips, der die Vermeidung vor die Verminderung stellt. Zudem könnten die Minderungsmaßnahmen der Wasserwirtschaft mit der Entwicklung neuer Stoffe und Belastungen nicht Schritt halten, und systembedingt sei nur ein Teil der Spurenstoffe mit „End-of-the-Pipe“-Technologien zu entnehmen.

Der AöW zufolge müssen im Sinne der gebotenen Effizienz Maßnahmen dort durchgeführt werden, wo das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis erreicht wird. Deshalb fordert die Allianz eine Abschätzung der Wirksamkeit der geplanten Maßnahmen. Zielführend seien in erster Linie Herstellerverantwortung auf der einen sowie wirksame und abgestimmte Zulassungsverfahren für alle relevanten Stoffgruppen auf der anderen Seite.

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