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BDEW: 2,65 Mrd. Euro für Wasserinfrastruktur in 2016

BDEW: 2,65 Mrd. Euro für
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06.03.2017 − 

Für die Instandhaltung von Anlagen, den Ausbau und die Erneuerung von Wasserinfrastruktur haben deutsche Trinkwasserversorger im Jahr 2016 rund 2,65 Milliarden Euro investiert. Das teilte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Ende letzter Woche mit. Dies seien Rückschlüsse aus ersten Prognosen.

Die Investitionen der Wasserversorger sind laut BDEW im Vergleich zu 2015 um sechs Prozent angestiegen (2015: 2,5 Milliarden Euro). Den größten Anteil ihres Umsatzes, ca. 62 Prozent, hätten  die Versorgungsunternehmen in Anlagen und Rohrnetze investiert. 22 Prozent der Investitionssumme seien für die Wassergewinnung, - aufbereitung und -speicherung aufgebracht worden. Die restlichen 16 Prozent verteilen sich auf Zähler, Messgeräte, IT und sonstige Investitionen, erklärte der Verband. Insgesamt sei zu beobachten, dass in den Bereichen Zähler und Messwesen die Investitionen in den vergangenen Jahren zugenommen haben.

„Die hohen Investitionen machen sich bezahlt: Deutschland hat mit knapp sieben Prozent die geringsten Wasserverluste in Europa“, sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser. Im Unterschied dazu lägen sie beispielsweise in England und Frankreich bei über 20 Prozent.

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