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EU-Kommission verklagt Schweden wegen unzureichender Abwasserbehandlung

EU-Kommission verklagt Schweden wegen unzureichender Abwasserbehandlung
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26.07.2019 − 

Die Europäische Kommission verklagt Schweden vor dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) wegen Nichteinhaltung der europäischen Kommunalabwasser-Richtlinie. Das Land habe es versäumt, in einer Reihe von Gemeinden eine geeignete kommunale Abwasserbehandlung sicherzustellen, teilte die Brüsseler Behörde mit. Unbehandeltes Abwasser kann die menschliche Gesundheit gefährden und Seen, Flüsse, Böden sowie Küstengewässer und das Grundwasser verunreinigen.

Obwohl es Fortschritte bei der Einhaltung der Vorschriften gegeben habe, komme Schweden seinen Verpflichtungen aus dem EU-Recht weiterhin nicht nach. Vier Gemeinden (Borås, Habo, Skoghall und Töreboda), die Abwasser in empfindliche Gebiete einleiten, hätten die Vorschriften seit Dezember 1998 erfüllen müssen, betont die Kommission. Sechs weitere Gemeinden (Lycksele, Malå, Mockfjärd, Pajala, Robertsfors und Tänndalen) hätten die Bestimmungen seit Dezember 2005 einhalten müssen.

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