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Schweiz: ARA Thunersee weiht Anlage zur Spurenstoffelimination ein

Schweiz: ARA Thunersee weiht Anlage zur Spurenstoffelimination ein
Bildquelle: ARA Thunersee
18.09.2018 − 

Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Thunersee hat als erste ARA im Schweizer Kanton Bern ihren neuen Anlagenteil zur Elimination von organischen Spurenstoffen eingeweiht. Mit Baukosten von knapp 20 Mio. Schweizer Franken (etwa 17,78 Mio. Euro) wurde das zweijährige Bauvorhaben deutlich unter dem bewilligten Kredit von 25,87 Mio. Franken (rund 23 Mio. Euro) abgeschlossen, teilte die ARA Thunersee mit. Die Inbetriebnahme sei sehr positiv verlaufen. Seit dem 1. Juli 2018 laufe die Anlage im Dauerbetrieb.

Von 6. bis 19. August habe das Gewässer- und Bodenschutzlabor des Kantons Bern eine erste Probenahmeserie durchgeführt, erklärte der Abwasserentsorger. Die Ergebnisse hätten gezeigt, dass die organischen Spurenstoffe im gewünschten Maße eliminiert werden können. Damit bestätige sich, was die Erfahrungen in baden-württembergischen Anlagen zur Spurenstoffelimination vermuten lassen, dass der geforderte Reinigungseffekt mit niedrigeren Dosiermengen an Pulveraktivkohle erreicht werden kann, als die ARA Thunersee in Studien und Planungen zu Grunde gelegt habe.

Durch niedrigere Kohlepreise und geringerem Stromverbrauch aufgrund einer optimalen Bauanordnung lägen die jährlichen Betriebskosten bei 700.000 Franken (etwa 622.000 Euro), hieß es weiter. Das sei weniger, als in früheren Planungsschritten erwartet. Entscheidend für den Blick in die Zukunft sei jedoch die Entlastung der Gewässer mit organischen Spurenstoffen. Die Aare werde durch den Ausbau und den künftigen Betrieb der Anlage nicht nur von den messbaren und bekannten Stoffen entlastet, sondern von sehr vielen weiteren organischen Stoffen, insbesondere von allen Geruchsstoffen.

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