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Umweltverbände: Agrar-Gesetze in der Schweiz weisen Schwachstellen auf

Umweltverbände: Agrar-Gesetze in der Schweiz weisen Schwachstellen auf
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19.11.2018 − 

In der Schweiz weist die aktuelle Gesetzgebung für die Landwirtschaft Schwachstellen auf, so dass die Umweltziele Landwirtschaft (UZL) nicht erreicht werden können. Dieses Fazit ziehen die Umweltverbände WWF, BirdLife Schweiz, Greenpeace und Pro Natura aus der Studie „Landwirtschaftspolitik Schweiz: Fit for purpose AP 22+“. Unter anderem würden Wasserressourcen noch immer durch Nährstoffüberschüsse und Pestizide verschmutzt, teilte der WWF Schweiz mit. Anlass der Studie ist der Vernehmlassungsstart der Agrarpolitik AP22+.

Bei der Studie von Interface handle es sich um einen „Fitness-Check der Agrarpolitik“, der auf einer Literaturanalyse und Expertengesprächen basiere. Nach Ansicht der Umweltorganisationen besteht Handlungsbedarf: Umweltschäden würden nicht verhindert, da Pestizide und Dünger weiterhin ohne große Sanktionen in die Gewässer flössen. Auch sei die heutige Landwirtschaftsgesetzgebung nicht in der Lage, den Verlust der Artenvielfalt zu stoppen.

Generell stellt die Studie fest, dass die ökologischen Vorgaben für den Erhalt von Direktzahlungen in der Landwirtschaft nicht weit genug gehen. Subventionen müssten an strengere Vorgaben gebunden sein, damit die negativen Auswirkungen der Landwirtschaft auf die Umwelt minimiert werden können. Die Umweltorganisationen erwarten, dass die Agrarpolitik 2022+ deutliche Korrekturen vornimmt. Ohne klare Weichenstellungen werde das Erreichen der „Umweltziele Landwirtschaft“ auch weiterhin in weiter Ferne liegen, warnen die Umweltverbände.

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