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AWE: Derzeitige Gewässerregulierung schützt die Trinkwasserversorgung nicht

AWE: Derzeitige Gewässerregulierung schützt die Trinkwasserversorgung nicht
Bildquelle: Rico K. - Fotolia
15.11.2018 − 

Die derzeitige Gewässerregulierung schützt nach Auffassung der Arbeitsgemeinschaft der Wasserversorger im Einzugsgebiet der Elbe (AWE) zwar die aquatische Umwelt, aber nicht die Trinkwasserversorgung. Das schreibt die AWE in ihrem aktuell vorgelegten Elbe-Gütebericht 2016/2017. Für die Novellierung der Wasserrahmenrichtlinie der EU fordert die AWE daher trinkwasserrelevante Qualitätskriterien.

Nur durch die Vorgabe von Konzentrationsobergrenzen in Oberflächengewässern könne ein nachhaltiger Ressourcenschutz für eine sichere Trinkwasserbereitstellung in Europa erreicht werden. Die Qualitätsziele könnten der AWE zufolge aus verschiedenen Qualitätszielen abgeleitet werden, wobei der stoffspezifische Ansatz eine human-toxologische Gefährdungsabschätzung erfordere. Stoffunspezifische Qualitätsziele könnten aus dem Vorsorgeprinzip abgeleitet werden. In jedem Fall sollten die Qualitätsziele nach Auffassung der AWE konkret sein, also auch Konzentrationsobergrenzen in Oberflächengewässern definieren.

Aus Sicht der Wasserversorger könne eine langfristige Sicherung der Rohwasserqualität nur gelingen, wenn die Rohwasserressourcen umfassend geschützt würden. Die AWE sieht nach eigenen Angaben nun die „historische Chance“, diese Forderung bei der Novellierung der WRRL und der Trinkwasserrichtlinie zu berücksichtigen, um die differenzierenden Qualitätsziele in Europa im Sinne eines hohen Verbraucherschutzes zu harmonisieren.

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