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BDEW, DVGW und VKU gegen Streichung der Regeln zu Gewässerrandstreifen im Wassergesetz NRW

BDEW, DVGW und VKU gegen Streichung der Regeln
Am Gewässer @Kadmy - stock.adobe.com
03.11.2020 − 

Die nordrhein-westfälischen Landesgruppen von BDEW, DVGW und VKU lehnen die geplanten Streichungen der Regelungen zu Gewässerrandstreifen in der Novelle des Landeswassergesetzes ab. Vielmehr sei von der Möglichkeit, Gewässerrandstreifen mit einer Breite von zehn Metern festzusetzen, Gebrauch zu machen, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Verbände.

Dies wäre eine effektive Möglichkeit, die Gewässer in NRW nachhaltig zu schützen, was in Zeiten des Klimawandels essenziell ist. Gewässerrandstreifen hätten weitreichende Funktionen für den Gewässerschutz, den Naturhaushalt, den Artenschutz und bieten Potenzial für ökologische Aufwertung. Für die Wasserwirtschaft sei der Gewässerschutz von besonderer Relevanz, da in NRW neben Grundwasser auch Oberflächenwasser zur Trinkwasseraufbereitung verwendet wird.

Die Verringerung der stofflichen Belastungen in Gewässern ist auch eine der wichtigsten Herausforderun-gen der Gewässerbewirtschaftung und somit essenziell, um die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie WRRL zu erreichen. Die Regeln für die Gewässerrandstreifen beizubehalten zählt auch zu den Forderungen der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände in NRW (AGW).

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