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Bürgerinitiative: Betankung auf Tesla-Gelände gefährdet Grundwasser

Bürgerinitiative: Betankung auf Tesla-Gelände gefährdet Grundwasser
Grundwasser-Messstelle (Symbolbild) ©brudertack69 - stock.adobe.com
15.04.2020 − 

Umweltschützer befürchten, dass der Bau der geplanten Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide das Grundwasser gefährdet. Auf dem Gelände finden Betankungen von Baufahrzeugen direkt über dem Erdreich ohne die gesetzlich vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen statt, teilte die Bürgerinitiative gegen die Gigafactory Grünheide am Dienstag vergangener Woche mit. Es bestehe die Gefahr, dass Treibstoff ungehindert in den Boden und weiter in das Grundwasser gelangt. Gegen Tesla und das Landesamt für Umwelt Brandenburg (LfU) seien Strafanzeigen und Strafanträge gestellt worden.

Die grundwasserführende Schicht unter dem Gelände sei ausschließlich mit Sand und Kies abgedeckt; gegen das Eindringen von Giftstoffen besteht der Bügerinititive zufolge nur ein geringer Schutz. Das Grundwasser fließt unterhalb des Geländes weiter bis zur ca. 1,5 km entfernten Brunnenanlage Hohenbinde. Das in der Brunnenanlage geförderte Wasser für die Trinkwasserversorgung sei bei einem Schadstoffeintrag durch die Betankung gefährdet. Die Betankung sei nun aus dem Wasserschutzgebiet in den angrenzenden Bereich des Tesla-Geländes verlagert worden, wo die Schutzmaßnahmen ebenfalls nicht eingehalten würden.

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