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Hochwasser und Starkregen: Bayern startet Beratungsoffenisve für Kommunen

Um Kommunen bestmöglich auf Extremwetterereignisse vorzubereiten, hat Bayerns Umweltministerium eine Beratungs-Offensive gestartet.
Hochwasser-Warnschild
20.07.2021 − 

Um Kommunen bestmöglich auf Extremwetterereignisse vorzubereiten, hat Bayerns Umweltministerium eine Beratungs-Offensive gestartet. Das gab Landesumweltminister Thorsten Glauber (FWG) vergangene Woche in München als Reaktion auf die verheerenden Starkregenereignisse in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bekannt.

Nach einer genauen Analyse sollen für Bayern weitere Schlussfolgerungen gezogen werden. „Das Thema Hochwasser muss die größtmögliche Aufmerksamkeit bekommen. In einem ersten Schritt werden wir unsere Beratungsstrukturen in der Fläche Bayerns weiter stärken. Bei der Vorbereitung auf extreme Wetterereignisse stehen wir fest an der Seite unserer Kommunen. Nur gemeinsam erreichen wir den bestmöglichen Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger. An jedem Wasserwirtschaftsamt wird die kommunale Sturzflut-Beratung intensiviert. Damit können die Kommunen konkret beraten und gefördert werden. Wir wollen eine noch größere Dynamik bei der Vorsorge erreichen. Ausreichend Mittel stehen dafür unbürokratisch bereit", betonte der Minister.

Vielfältige Maßnahmen zur bestmöglichen Vorsorge habe das Umweltministerium dazu bereits aufgelegt. Insbesondere wird seit 2017 die Erstellung von kommunalen Starkregen-Schutzkonzepten gefördert. Die Kommunen haben bisher Mittel im Umfang von rund zwölf Mio. Euro beantragt. Mittel für weitere Förderanträge würden ausreichend zur Verfügung stehen (EUWID 23.2021). „Mit unserer Beratungs-Offensive wollen wir Kommunen für das Thema Hochwasser und Starkregen sensibilisieren. Jede Kommune kann betroffen sein. Gleichzeitig sollen Kommunen motiviert werden, die bestehenden Fördermöglichkeiten in Anspruch zu nehmen", erklärte Glauber.

Die Erstellung und Planung von Schutzkonzepten wird mit bis zu 75 Prozent unterstützt. Darüber hinaus werden weitere kommunale Maßnahmen gefördert. Hierzu gehören unter anderem die Ermittlung von Überschwemmungsgebieten, Sicherheitsüberprüfungen kommunaler Stau- und Hochwasserschutz-Anlagen, die Durchführung eines Hochwasseraudits sowie der Bau von Hochwasserschutzanlagen.

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