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In Deutschland gibt es laut Regierung rund 1.300 Trinkwasserbrunnen


Trinkwasser
03.07.2020 − 

Der Vollzug der Trinkwasserverordnung ist Aufgabe der Länder. Der Bundesregierung liegen daher keine Informationen über Warnungen bezüglich der Leitungswasserqualität vor. Das schreibt die Regierung in ihrer Antwort (Drs. 19/20306) vom 23. Juni 2020 auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (Drs. 19/19858). Darin hatten sich die Abgeordneten unter anderem nach der dauerhaften Trinkwasserqualität von Leitungswasser erkundigt.

Grundsätzlich seien Trinkwasser aus der Leitung und Mineralwasser in Flaschen unterschiedliche Wässer, deren Anforderungen in getrennten Verordnungen geregelt seien. Die Trinkwasserqualität müsse bis zur Zapfstelle des Verbrauchers gewährleistet sein. Einschränkungen könnten sich aus der Beschaffenheit der Stoffe ergeben, die mit dem Trinkwasser in Berührung kommen, schreibt die Bundesregierung weiter. Auch zur Anzahl von Rückholaktionen seitens von Mineralwasserherstellern liegen der Regierung keine Angaben vor.

Befragt danach, wie viele Trinkwasserbrunnen bislang bundesweit aufgestellt wurden und wie oft diese genutzt werden, antwortet die Bundesregierung, dass dies zumeist in kommunaler Verantwortung geschehe. Die Regierung habe daher keine belastbare Kenntnis über die Anzahl an Trinkbrunnen in Deutschland und keine Informationen über ihre Nutzung sowie die aus ihnen entnommene Trinkwassermenge. Nach einer groben Schätzung sei von mindestens 1.300 Anlagen auszugehen. Viele Städte und Wasserversorger griffen in der Abgabe von kostenlosen Trinkwasser einem in der ersten europäischen Bürgerinitiative formulierten und vom Europäischen Parlament aufgegriffenen Wunsch nach freien Zugang zu Wasser auf. Die Bundesregierung begrüße dieses Engagement auch im Sinne der aktuellen Wasserdekade 2018 bis 2028 der Vereinten Nationen.

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