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In Schleswig-Holstein werden Daten der Gewässerunterhaltung bis 2021 digital erfasst

In Schleswig-Holstein werden Daten der  Gewässerunterhaltung bis 2021 digital erfasst
Bildquelle: Jürgen Wackenhut - stock.adobe.com
10.07.2018 − 

Schleswig-Holstein will eine extensivere Gewässerunterhaltung fördern. Die Landesregierung stellt in diesem Jahr zusätzlich 700.000 Euro für die Gewässerunterhaltung zur Verfügung, teilte das Umweltministerium des Bundeslandes gestern mit. Damit könnten 2018 insgesamt 5,7 Millionen Euro für die Gewässer- und Deichunterhaltung sowie für Unterhaltung und Betrieb von Schöpfwerken eingesetzt werden. Parallel dazu hätten sich die Unterhaltungsverbände bereit erklärt, die Zielvereinbarung „Schonende Gewässerunterhaltung“ bis 2022 zu verlängern, die Unterhaltungskonzepte in ein digitales Unterhaltungsverzeichnis zu überführen und die Informationen über Intensität und Umfang der Gewässerunterhaltung weiter zu verdichten.

Ziel sei es, dass alle Daten bis 2021 digital zur Verfügung stehen. „Damit wollen wir mehr Transparenz schaffen und den Zugang zu Informationen über die Gewässerunterhaltungsarbeiten insgesamt verbessern“, sagte der schleswig-holsteinische Umweltminister Robert Habeck.

Insgesamt sind dem Umweltministerium zufolge bislang 412 Unterhaltungskonzepte aufgestellt worden. Rund 20.000 Kilometer offene Gewässer wurden in die Unterhaltungsklassen „bedarfsorientiert“, „schonend“ und „intensiv“ eingeteilt. In Schleswig-Holstein werden 31 Prozent aller offenen Gewässer gar nicht oder nur noch bedarfsorientiert, 13 Prozent schonend und 56 Prozent aus wasserwirtschaftlichen Gründen intensiver unterhalten. In den geschützten Bereichen, wie zum Beispiel Naturschutzgebieten, Natura-2000-Gebieten sowie gesetzlich geschützten Biotopen oder Gewässerstrecken, in denen geschützte Tier- und Pflanzenarten leben, würden nur noch 24 Prozent intensiv unterhalten.   

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