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Kali-Abwässer: K+S erwägt Flutung von Thüringer Kali-Grube

Kali-Abwässer: K+S erwägt
Salzhalde bei Heringen ©peter knechtes - Fotolia
18.06.2021 − 

Der Bergbau-Konzern K+S (Kassel) kann sich vorstellen, die stillgelegte Südthüringer Grube Springen komplett mit aufbereiteten Abwässern seiner Fabriken im Werra-Revier zu fluten. In die unterirdischen Hohlräume, die beim Kali-Abbau in der DDR entstanden, könnten innerhalb von zehn Jahren bis zu 20 Millionen Kubikmeter gesättigte Salzlauge eingeleitet werden, sagte ein Vertreter des Unternehmens gestern bei einer Verhandlung vor dem Thüringer Oberverwaltungsgericht in Weimar.

Bei der Verhandlung geht es um den Bestand von Verträgen, nach denen das Land Thüringen für die Millionenkosten zur Verwahrung unter anderem der Grube Springen an K+S dauerhaft verpflichtet ist. Vertreter des Thüringer Umweltministeriums bezeichneten die Flutung der gesamten Grube Springen als Idee, für die es keine rechtliche Grundlage gebe. „Den Optimismus können wir nicht teilen“, sagte Martin Feustel, Abteilungsleiter im Umweltministerium in Erfurt.

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