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Landvolk Niedersachsen sieht Deutschland bei Nitrat auf dem richtigen Weg

Landvolk Niedersachsen sieht Deutschland bei Nitrat auf dem richtigen Weg
Schulte to Brinke ©Landvolk
20.07.2020 − 

Der aktuelle Nitratbericht der Bundesregierung zeigt nach Auffassung des niedersächsischen Bauernverbandes Landvolk, dass Deutschland bei der Reduzierung von Einträgen in die Gewässer auf dem richtigen Weg ist. Die verschärfte Düngeverordnung von 2017 zeige erste positive Ergebnisse. „Übertriebener Aktionismus“ mit weiteren Auflagen machten deshalb keinen Sinn.

Man könne in der Landwirtschaft nicht einfach den Hebel umlegen, so dass alles sofort in die andere Richtung gehe. Den Landwirten und Tierhaltern müsse beim Umbau zu einer nachhaltigen Landwirtschaft die notwendige Zeit eingeräumt werden, sagte Landvolk-Präsident Albert Schulte to Brinke. Der Bauernverband begründet seine positive Sicht damit, dass die Messstellen mit einer Konzentration von über 50 Milligramm Nitrat pro Liter (mg/l) dem Nitratbericht der Bundesministerien für Landwirtschaft und für Umwelt (EUWID 29.2020) zufolge seit 2014 kontinuierlich weniger werden.

"Aussagekraft der Messstellen muss unangreifbar sein"

Die Landwirte stünden zu ihrer Verantwortung für den Gewässerschutz, sagt Schulte to Brinke. Gerade vor der großen Bedeutung, die dem Ergebnis jeder einzelnen Messstelle bei der Festlegung der Düngeauflagen in den besonders belasteten roten Gebieten zukomme, müsse deren Aussagekraft absolut unangreifbar sein. Dem Messnetz komme daher eine Schlüsselfunktion im Rahmen des Wasserschutzes zu.

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