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MV fördert Grundwasserschutz und naturnahe Gewässerentwicklung

MV fördert Grundwasserschutz und  naturnahe Gewässerentwicklung
Bildquelle: Umweltministerium MV
31.10.2018 − 

Mecklenburg-Vorpommern will den Grundwasserschutz und die naturnahe Gewässerentwicklung  voranbringen. So sollen in dem Bundesland 100 weitere Grundwassermessstellen bis 2021 eingerichtet werden. Das teilte das Umweltministerium des Bundeslandes mit.

Die vier Staatlichen Ämter für Landwirtschaft und Umwelt des Landes wollten durch den Neubau von Grundwassermessstellen das Netz zur Bestimmung von Menge und Güte des Grundwassers in Mecklenburg-Vorpommern verdichten. Seit 2017 seien 42 Messpunkte neu geschaffen worden, 36 seien derzeit in Bau oder in Planung.

„Mit dem aktuellen Neubauprogramm wird bis zum Jahre 2021 die Grundwassermessstellendichte in MV von 12 auf 17 Messstellen pro 1.000 km² deutlich erhöht“, sagte Umweltminister Till Backhaus (SPD). Bei der nächsten Bewertung der Grundwasserkörper gegenüber der EU im Jahre 2020 würden so erheblich mehr Stützstellen herangezogen werden können als sechs Jahre zuvor.

60 Millionen Euro für naturnahe Gewässerentwicklung

Für Maßnahmen zur naturnahen Gewässerentwicklung stehen in der aktuellen Förderperiode circa 60 Millionen Euro bereit, die nach der „Richtlinie zur Förderung wasserwirtschaftlicher Vorhaben“ (WasserFöRL) ausgereicht werden, teilte das Ministerium des Weiteren mit. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) verlangt von den EU-Mitgliedsstaaten, spätestens bis 2027 ihre Fließgewässer in einen guten chemischen und ökologischen Zustand zu versetzen, erläuterte das Ministerium.

85 Prozent der Fließgewässer, die nach WRRL berichtspflichtig sind, seien Gewässer zweiter Ordnung, für deren Ausbau laut Landeswassergesetz die Gemeinden zuständig sind. Im Jahr 2017 erhielten alle Gemeinden den Angaben zufolge eine Übersichtskarte mit den im jeweiligen Gemeindegebiet befindlichen Wasserkörpern, den Steckbriefen zu diesen Wasserkörpern und den umzusetzenden Maßnahmen. Die Gemeinden könnten dafür bis zu 90 Prozent Förderung erhalten.

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