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Rechnungshof: EU hindert Landwirte nicht an übermäßigem Wasserverbrauch

Rechnungshof: EU hindert Landwirte
Bewässerung ©alexmisu - stock.adobe.com
29.09.2021 − 

Die EU kann nicht sicherstellen, dass Landwirte Wasser nachhaltig nutzen. Das ist Fazit eines aktuell veröffentlichten Sonderberichts des Europäischen Rechnungshofs. Dass die Landwirtschaft erhebliche Auswirkungen auf die Wasserressourcen habe, sei unbestritten.

Trotzdem gebe es für Bauern zu viele Ausnahmen von den Regeln der EU-Wasserpolitik, was den Bemühungen um eine vernünftige Wassernutzung im Wege stehe. Außerdem fördere und unterstütze die EU-Agrarpolitik allzu oft eher eine stärkere als eine effizientere Wassernutzung.

„Wasser ist eine begrenzte Ressource, und die Zukunft der Landwirtschaft in der EU hängt weitgehend davon ab, wie effizient und nachhaltig sie von den Landwirten genutzt wird“, sagte Joëlle Elvinger, das für den Bericht zuständige Mitglied des Europäischen Rechnungshofs. Bislang hätten die Maßnahmen der EU jedoch nicht genug dazu beigetragen, die Auswirkungen der Landwirtschaft auf die Wasserressourcen zu verringern. Die Wasserrahmenrichtlinie enthalte Maßnahmen zum Schutz vor einer nicht nachhaltigen Wassernutzung, heißt es im Prüfbericht. Die Mitgliedstaaten würden ihren Landwirten jedoch zahlreiche Ausnahmen gewähren und Wasserentnahmen genehmigen.

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