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Regierung äußert sich zur Nitratmessung

Regierung äußert sich zur Nitratmessung
Nitrat Symbolbild
23.09.2020 − 

Die Bundesregierung macht von der in der EU-Nitratrichtlinie vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch, das Aktionsprogramm im gesamten Staatsgebiet anzuwenden. Damit entfalle eine Ausweisung von gefährdeten Gebieten im Sinne der Nitratrichtlinie, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (Drs. 19/22094) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag (Drs. 19/21790).

Des Weiteren erklärt die Bundesregierung, sie erstelle die Nitratberichte wie vorgeschrieben anhand repräsentativer Messungen im Grundwasser sowie in Fließgewässern, Seen und Küstengewässern. Unterstützt würden diese Messwerte durch computergestützte Modellaussagen. Anders als von den Fragestellern angegeben seien die bisherigen Nitratberichte also nicht ausschließlich anhand von Modellierungen mit Computerprogrammen erstellt worden.

Die Regierung schreibt außerdem, sie setze sich dafür ein, dass die nationalen Nitratmessnetze in den EU-Ländern nach einheitlichen Kriterien und in vergleichbarer Art aufgebaut seien. Einheitliche Vorgaben zur Platzierung der Messstellen seien zur Erfüllung der Ziele der Nitratrichtlinie hingegen nicht vordringlich. Gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie (Grundwasserkörper) überschreiten derzeit 27,1 Prozent, gemäß EU-Nitratmessnetz 26,7 Prozent und gemäß EUA-Messnetz 17,3 Prozent der deutschen Messstellen aktuell den Nitratwert von 50 mg/l, berichtet die Regierung weiter.

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