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Saarland startet umfangreiche PCB-Studien

Saarland startet umfangreiche PCB-Studien
Bildquelle: Umweltministerium Saarland
01.10.2015 − 

Der saarländische Umweltminister Reinhold Jost (SPD) hat gestern Planungen für PCB-Studien und ein Bodenbewegungskataster vorgestellt. Ein Monitoring-Programm, das Anfang 2016 anlaufen wird, soll unter anderem Antwort auf die Frage geben, wie stark die saarländischen Bäche und Flüsse mit PCB belastet sind. Es soll auch geklärt werden, wie hoch die PCB-Belastung im Grubenwasser ist, das in die Gewässer eingeleitet wird. Wie das Umweltministerium weiter mitteilte, werden neben PCB auch Schwermetalle und andere industrielle Schadstoffe mit Ausnahme der Pestizide untersucht.  

„Es war und ist mir wichtig, dass den Ursachen für die Gewässerbelastung mit PCB auf den Grund gegangen wird – auch wenn dies umfangreiche Untersuchungen erfordert und PCB nur eine unserer Herausforderungen im Gewässerbereich darstellt. Wir wollen uns damit auch unabhängig machen von anderen, die in diesem Bereich ebenfalls Daten sammeln“, so Umweltminister Jost. Vor dem Hintergrund der Diskussionen um die Grubenwasserhaltung stellte er den aktuellen Sachstand und die Planungen vor.

Insgesamt sollen Daten an 15 Messstellen gesammelt werden, davon sieben in den großen Gewässern (Saar, Blies, Rossel und Nied), fünf Grubenwassereinleitungen und drei Stellen im Gewässer (Sinnerbach, Fischbach, Köllerbach) unterhalb der Einleitungen (Ensdorf und Luisenthal leiten in die Saar ein).

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