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Thünen-Institut: Öko-Landwirtschaft von hohem Potenzial für Gewässerschutz

Thünen-Institut: Öko-Landwirtschaft von
© Ida Friederson - stock.adobe.com
14.02.2019 − 

Im Durchschnitt vermindere eine ökologische Bewirtschaftung in den ausgewerteten Untersuchungen die Stickstoffausträge um 28 Prozent (Median). Durch den Verzicht auf chemisch‐synthetische Pflanzenschutzmittel in der ökologischen Landwirtschaft werde der Eintrag von Wirkstoffen mit einer potenziell hohen Umwelttoxizität unterbunden. Auch bei Tierarzneimitteln könne aufgrund der Produktionsvorschriften für die ökologische Tierhaltung von deutlich geringeren Einträgen ausgegangen werden.

Hinsichtlich der Phosphoreinträge in Gewässer lassen die Produktionsvorschriften dem Thünen-Institut zufolge ebenfalls eine geringere Belastung erwarten. Für eine gut abgesicherte Aussage liegen dem Institut zufolge allerdings nicht genügend geeignete Studien vor, insbesondere weil vergleichende Untersuchungen zum Phosphorabtrag durch Erosion fehlten.

Zur Bewirtschaftung in Schutzgebieten zu empfehlen

Bei 71 Prozent der Vergleiche zeige die ökologische Variante im Hinblick auf den Austrag der kritischen Stoffgruppen Stickstoff und Pflanzenschutzmittel eindeutige Vorteile gegenüber der konventionellen Bewirtschaftung. Insofern könne der ökologische Landbau insbesondere auch zur Bewirtschaftung von Wasserschutzgebieten empfohlen werden. Zudem reduziere der Verzicht auf Pflanzenschutzmittel und die Minimierung des Einsatzes von Tierarzneimitteln das Risiko des Eintrags von Pflanzenschutzmitteln und Tierarzneimitteln in das Grundwasser.

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