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Thüringen und Hamburg: Bundesratsinitiative für Mikroplastikverbot gestartet

Thüringen und Hamburg: Bundesratsinitiative für Mikroplastikverbot gestartet
© fotohansel - Fotolia #96293114
06.02.2019 − 

Thüringen und Hamburg wollen sich im Bundesrat für ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetik einsetzen. Das teilte das Thüringer Umweltministerium am Dienstag mit, nachdem das Kabinett beschlossen hatte, gemeinsam mit Hamburg am 15. Februar eine Bundesratsinitiative gegen Mikroplastik zu starten. Die beiden Bundesländer fordern von der Bundesregierung mehr Schutz von Böden und Gewässern.

„Wir müssen dieses Problem endlich anpacken, die Untätigkeit der Bundesregierung ist fahrlässig. Wenn wir unsere Böden und Gewässer nicht besser schützen, leidet auch unsere Gesundheit. Länder wie Italien, Schweden, Großbritannien machen vor, wie der erste Schritt bei Kosmetika funktioniert. Man braucht dafür offensichtlich kein Mikroplastik. Die Bundesregierung muss endlich auf einen Verzicht der Hersteller hinwirken – und wenn das nicht reicht, dann über die europäische Ebene gemeinsam das Aus für Mikroplastik in Kosmetika beschließen“, erklärte Landesumweltministerin Anja Siegesmund.

Der Antrag von Thüringen und Hamburg drängt den Angaben des Ministeriums zufolge auf mehr Schutz von Böden und Gewässer – auch bei anderen Ursachen von Mikroplastik. Eine Verminderung von Mikroplastik aus dem Abrieb von Reifen, Textilien und anderen Kunststoffartikeln wäre technisch machbar. So könnten beispielsweise Abwässer von Straßen und Wegen vorbehandelt werden, noch bevor sie versickern, hieß es.

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