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Abwasserkanal Emscher soll ab September 2018 schrittweise in Betrieb gehen

Abwasserkanal Emscher soll ab September 2018 schrittweise in Betrieb gehen
Bildquelle: EGLV
09.05.2018 − 

Neun Jahre nach dem ersten Spatenstich will die Emschergenossenschaft den Abwasserkanal Emscher (AKE) ab September 2018 schrittweise zwischen Dortmund und Bottrop in Betrieb nehmen. Auf einer Länge von 35 Kilometern soll nach und nach das Emscher-Abwasser eingeleitet werden, teilte die Emschergenossenschaft mit. Dadurch werde der Fluss in den kommenden Jahren immer sauberer. In diesen Teil des AKE hat die Emschergenossenschaft nach eigenen Angaben mehr als eine halbe Milliarde Euro investiert.

„Dies wird einer der größten Meilensteine in der Geschichte des Emscher-Umbaus sein“, sagte Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft. Der schrittweise Weg zur Abwasserfreiheit des Emscher-Flusses werde einen erheblichen Mehrwert für die Menschen in der Region bringen. Die Gesamtlänge des AKE beträgt knapp 51 Kilometer. Zwischen Dortmund und Bottrop wurden laut Emschergenossenschaft über10.600 Rohr-Elemente mit Innendurchmessern zwischen 1,60 und 2,80 Meter und einem Gesamtgewicht von knapp 214.000 Tonnen vorgetrieben.

Im Herbst sollen auch die beiden in rund 40 Meter Tiefe liegenden Abwasser-Pumpwerke in Gelsenkirchen und Bottrop in Betrieb genommen werden, hieß es weiter. Die Pumpwerke seien deswegen erforderlich, da der Abwasserkanal in Dortmund in einer Tiefenlage von etwa acht Metern unter der Geländeoberkante beginne und mit einem stetigen Gefälle von 1,50 Metern je Kilometer bis zu 40 Meter tief in die Erde absinke. Ohne die zwischengeschalteten Pumpwerke hätte der Kanal bei Dinslaken eine Tiefe von rund 80 Metern erreicht, unterstreicht die Emschergenossenschaft.

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