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DWA: Wasser ist zentraler Baustein der Klimaanpassung im urbanen Raum

DWA: Wasser ist zentraler Baustein der Klimaanpassung im urbanen Raum
Gründächer sind eine Option für den Wasserrückhalt.
12.05.2021 − 

Wasser ist ein zentraler Baustein bei der Anpassung an den Klimawandel im urbanen Raum. Das betont die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) in ihrem aktuell veröffentlichten Positionspapier „Wasserbewusste Entwicklung unserer Städte“. Die Vereinigung fordert, das bestehende Recht noch weiter im Sinne einer wasserbewussten Zukunftsstadt zu optimieren. So sollte unter anderem im Wasserhaushaltsgesetz ein klarer gesetzlicher Auftrag zur Entwicklung der dezentralen Niederschlagsbewirtschaftung normiert werden. Ergänzend sollten die Länder Möglichkeiten der Entgelt- und Gebühren(mit)finanzierung des Starkregenrisikomanagements schaffen. Zudem müssten sowohl für Planung und Bau von blau-grüner Infrastruktur als auch für deren langfristigen Betrieb ausreichend finanzielle Mittel bereitgestellt werden.

Sowohl die Schaffung eines natürlichen Wasserhaushalts als auch ein intelligentes Wassermanagement mit einer blau-grünen Infrastruktur stünden bei der Klimaanpassung im Fokus, erklärt die DWA. Die Speicherung von Wasser auf Multifunktionsflächen, in Versickerungsanlagen und mit Dach- und Fassadenbegrünungen schütze nicht nur vor Überflutungen bei ergiebigen Starkniederschlägen, sondern sichere auch die Wasserversorgung von Parkanlagen, Straßenbäumen und innerstädtischen Grünflächen in Trockenphasen. Die Verdunstungskühlung trage zudem wesentlich zur Minderung von Hitzestress bei.

Die Städte der Zukunft wasserbewusst zu gestalten, bedeutet eine gesicherte Versorgung mit Wasser hoher Qualität und ausreichender Menge, eine intensivierte Begrünung und eine am natürlichen Wasserhaushalt orientierte Bewirtschaftung des Niederschlagswassers, fasst die DWA zusammen. Somit vereine die wasserbewusste Zukunftsstadt die Belange der Wasserwirtschaft, des Städtebaus, der Straßen- und Freiraumplanung und der Klimavorsorge. Ökologisch aufgewertete Gewässer, Ufer und Auen seien Teil einer attraktiven Stadtlandschaft.

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