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Erster Abschnitt des Abwasserkanals Emscher in Betrieb gegangen

Erster Abschnitt des Abwasserkanals Emscher in Betrieb gegangen
Bildquelle: Kirsten Neumann/EGLV
24.09.2018 − 

Die Emschergenossenschaft hat gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) erstmals einen Abschnitt des Abwasserkanals Emscher (AKE) in Betrieb genommen. Der Startschuss markiere einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft des Reviers, teilte die Emschergenossenschaft mit. Zahlreiche Stadtspitzen der Emscher-Region sowie NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) wohnten der offiziellen Feier in Bottrop bei.

„Der Emscher-Umbau ist eine Erfolgsstory made in Nordrhein-Westfalen“, sagte Laschet. Er bezeichnete die Renaturierung der Emscher als „eines der symbolträchtigsten Projekte des Strukturwandels im Ruhrgebiet“, das zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in dieser Region beitrage. „Der Emscher-Umbau verdeutlicht, wie durch eine neu geordnete Abwasserbeseitigung die Aufwertung der Gewässer und damit der Region gelingen kann“, sagte Ministerin Heinen-Esser. Dadurch werde sichtbar, wie hoch der Stellenwert einer lebenswerten Umwelt für den Menschen sei.

Der Abwasserkanal Emscher (AKE) von Dortmund bis Dinslaken ist das zentrale Bauwerk des Emscher-Umbaus und insgesamt 51 km lang. Schrittweise in Betrieb genommen wird nun der 35 km lange Abschnitt bis Bottrop, da weiter unterhalb noch am Pumpwerk Oberhausen sowie am hochliegenden Kanal bis Dinslaken gebaut wird, erklärte die Emschergenossenschaft. Zwischen Dortmund und Bottrop seien 10.661 Kanalrohre mit Innendurchmessern von 1,60 bis 2,80 Meter und einem Gesamtgewicht von 213.747 Tonnen verbaut worden.

In diesem Bauabschnitt hat die Emschergenossenschaft nach eigenen Angaben mehr als eine halbe Milliarde Euro in den AKE und in zwei Abwasser-Pumpwerke in Gelsenkirchen und Bottrop investiert. „Unser Emscher-Umbau demonstriert eindrucksvoll, wie wichtig Investitionen in öffentliche Infrastruktur für den ökonomischen Erfolg unseres Landes sind“, sagte Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft. „Sie sorgen für mehr Lebensqualität, Wachstum und Wohlstand im Ruhrgebiet.“

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