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Gelsenwasser: Wassergeschäft 2017 auf konstantem Niveau


Bildquelle: Gelsenwasser
06.04.2018 − 

Der Gelsenwasser-Konzern hat im Geschäftsjahr 2017 mit 232,8 Mio. m³ Wasser fast genau so viel Wasser wie 2016 (234,7 Mio. m³) verkauft. Das teilte Gelsenwasser anlässlich der Veröffentlichung der Jahresbilanz gestern mit. Der leichte Rückgang habe ausschließlich die Abgabe an benachbarte Versorgungsunternehmen mit 2,8 Mio. m³ betroffen, während in den Kundengruppen Industrie und Haushalte leichte Absatzzuwächse zu verzeichnen waren.

Der Konzern-Umsatz in Bereich Wasser erreichte 2017 einen Wert von 263,6 Mio. Euro und somit 4,9 Mio. Euro mehr als 2016. Der Umsatz der Gelsenwasser-Gruppe im Bereich Wasser lag bei 418,6 Mio. Euro mit einer Wasserabgabe von 370,8 Mio. m³.

Im vergangenen Jahr hat der Gelsenwasser-Konzern 6,5 Mio. m³ Abwasser gereinigt und damit einen Umsatz von 7,3 Mio. Euro gemacht. Die gesamte Gruppe – alle Betriebe und Gesellschaften mit einem Mindesteinfluss von 20 Prozent – haben 204,5 Mio. m³ Abwasser behandelt.

2017 ist das Unternehmen in neue Tätigkeitsfelder eingestiegen. Dazu gehören unter anderem die Grundwasser-Sanierung und das Klärschlamm-Recycling. Gelsenwasser hat eigenen Angaben zufolge einen Anteil von 20 Prozent an der Intrapore GmbH in Essen erworben.

„Schon in der Vergangenheit haben wir uns immer wieder für Technologien zur Sanierung von Bodenkörpern oder Grundwasser interessiert. Schließlich liegt Grundwassersanierung sehr dicht an unserem Fachgebiet Wassergewinnung und -aufbereitung. Intrapore hat seine Technologie weit entwickelt und stellt sich sehr aussichtsreich dar“, so Vorstand Dirk Waider.

Auch im Umgang mit Klärschlamm geht das Unternehmen neue Wege. „Klärschlamm, der in jeder Kläranlage anfällt, kann zukünftig nicht mehr deponiert oder auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht werden. Um Wertstoffe wie Phosphor zurückzugewinnen, ist eine Mono-Verbrennung erforderlich. Die Kapazitäten dafür sind sehr knapp. Daher engagieren wir uns auf diesem Geschäftsfeld“, sagte Waider.

Die Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH, die zu fast 100 Prozent zum Gelsenwasser-Konzern gehört, sei zur Hälfte mit der Danpower GmbH an der PD Energy GmbH (PDE) beteiligt. Die PDE hat den Angaben zufolge die Klärschlammrecycling Bitterfeld-Wolfen GmbH gegründet, die dort eine Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage planen, errichten und betreiben wird. Weitere Standorte mit anderen Partnern sind in Planung, hieß es.

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