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Grünen-Spitzenkandidatin Jarasch wird Berliner Umweltsenatorin

Bettina Jarasch (53) übernimmt im neuen Berliner Senat das Umweltressort.
B. Jarasch. Quelle: Dominik Butzmann
07.12.2021 − 

Die Spitzenkandidatin und Fraktionschefin der Berliner Grünen im Abgeordnetenhaus, Bettina Jarasch (53), übernimmt im neuen Senat das Ressort für Umwelt, Verkehr, Klima- und Verbraucherschutz von Regine Günther (Grüne). Bei der Präsentation ihrer Senatskandidaten machten die Grünen-Spitzen deutlich, dass ihre Partei sehr selbstbewusst für ihre Ziele eintreten will. „Wir haben deutlich zugelegt, und das bedeutet auch einen Zuwachs an Verantwortung“, sagte Jarasch: „Wir wollen dieser Verantwortung auch gerecht werden.“

Sie erklärte, Berlin als Senatorin zur grünen Hauptstadt machen zu wollen, in der die Menschen trotz Klimawandel gut leben könnten. „Dafür braucht es nicht weniger als einen Stadtumbau. Die gesamte Stadt müssen wir tatsächlich umbauen, um sie an den Klimawandel anzupassen.“ Der zweite große Schwerpunkt sei die Mobilitätswende. Um all das umsetzen zu können, sei eine „klare Linie“ bei den Finanzen nötig.

Jarasch ist nach eigenen Angaben ausgebildete Redakteurin und studierte Philosophin. Vor ihrer Arbeit im Abgeordnetenhaus war sie Landesvorsitzende der Berliner Grünen und hat sie als Landesvorsitzende in die Regierung geführt. Außerdem hat sie als Mitglied im Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen die Religionskommission geleitet und war verantwortlich für die Themen Integration, Familie und Arbeit.

Zum neuen Senat gehören neben der designierten Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) vier Senator*innen der SPD an sowie je drei der Grünen und der Linken. Die Berliner SPD hatte auf einem Parteitag Anfang Dezember dem Regierungsprogramm für die kommenden fünf Jahre zugestimmt. Sagen auch Grüne und Linke Ja, soll Giffey am 21. Dezember im Abgeordnetenhaus zur Regierenden Bürgermeisterin gewählt werden. SPD, Grüne und Linke regieren bereits seit 2016 gemeinsam in Berlin.

In ihrem Koalitionsvertrag setzen die künftigen Regierungsparteien für Berlin auf zusätzliche Versickerungsflächen, auf die Schwammstadt und mehr Brunnen und planen, die blau-grüne Infrastruktur wie zum Beispiel Kleinstgewässer zu bewahren und zu renaturieren (EUWID 49.2021). (dpa/EUWID)

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