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Hamburg Wasser: Projekt zur erweiterten Erfassung von Methangas im Klärwerk

Hamburg Wasser: Projekt zur erweiterten Erfassung von Methangas im Klärwerk
© Hamburg Wasser
22.11.2019 − 

Mit der erweiterten Erfassung von Methangas befasst sich ein Projekt von Hamburg Wasser. Dazu ist eines von zwei Fauslschlammspeicherbecken im Klärwerk Hamburg mit einer Biogasfolie abgedeckt worden, teilte Hamburg Wasser mit. Untersuchungen des Abwasserentsorgers deuteten darauf hin, dass noch Faulgas über die Oberfläche des Speicherbeckens ausgase. Die Investitionssumme für das projekt betrage 2,3 Millionen Euro.

In den zehn Faulbehältern auf dem Klärwerk Hamburg werden den Angaben zufolge pro Tag 100.000 Kubikmeter Faulgas produziert. Bakterien erzeugten unter anaeroben Bedingungen Faulgas. Bevor der Faulschlamm anschließend entwässert, getrocknet und thermisch verwertet wird, lagere er zur Zwischenspeicherung in zwei offenen kreisrunden Klärschlammspeicherbecken.

Bakterien wohl länger im Becken als bislang angenommen

Untersuchungen von Hamburg Wasser deuteten darauf hin, dass die Bakterien dort länger aktiv sind als bislang angenommen. Nach den bisherigen Erkenntnissen entweiche auch nach Sauerstoffkontakt weiterhin CO2 und Methan in die Atmosphäre. Aus diesem Grund habe Hamburg Wasser eines der beiden Becken mit einer Biogasfolie abgedeckt. Das Prinzip sei dem einer Biogasanlage ähnlich. Die Folie fange das CO2 und das Methan ein. Das Gas wird in eine Verdichterstation geleitet und anschließend ins Faulgasnetz des Klärwerks eingespeist. Es wird den Angaben zufolge entweder für die elektrische Eigenversorgung des Klärwerks genutzt oder zu Biomethanqualität aufbereitet und ins städtische Erdgasnetz eingespeist.

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