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Hydrotec will „fragwürdige Vorgänge“ klären

Hydrotec will „fragwürdige Vorgänge“ klären
Bildquelle: Hydrotec
24.07.2017 − 

Fragwürdige Vorgänge der letzten Jahre sollen auf der ordentlichen Hauptversammlung über das Geschäftsjahr 2016 erörtert werden, die der Vorstand und der Aufsichtsrat der Hydrotec Gesellschaft für Wassertechnik AG für den 31. August 2017 einzuberufen haben. Das teilte die Hydrotec AG mit.

In der Hauptversammlung werde der Vorstand über den aktuellen Stand der Themen informieren, die in den letzten Monaten u.a. zu Auseinandersetzungen zivilrechtlicher Art mit einem ehemaligen langjährigen Vorstandsmitglied in dessen Vorstandsfunktion wie auch in seinen Funktionen als Gesellschafter und Geschäftsführer der Hydrotec Gesellschaft für ökologische Verfahrenstechnik mbH (Hydrotec GmbH) sowie in seiner Rolle bei der Hydrotec (UK) Ltd in England führten.

An diesem Unternehmen habe der ehemalige Vorstand  auf „hinterfragenswerte Weise“ 2013 und 2014 insgesamt ca. 38 Prozent der Gesellschaftsanteile erworben. Diese hätten nach seinem Ausscheiden als Vorstand zum Jahresende 2014 sodann anlässlich des Jahresabschlusses 2015 größtenteils abgewertet werden müssen. Zudem seien bei diesen Themen Vorgänge betroffen wie die frühere Auslagerung der Produktion zur Hydrotec GmbH, die auf Basis fragwürdiger kaufmännischer bzw. juristischer Absicherung erfolgt sei und die daher heute u.a. auch zivilrechtlich zu klärende Fragen nach dem Eigentum an den Fertigungswerkzeugen aufwerfen.

Die Hydrotec GmbH errichtete zur Auslagerung der Produktion 2007 in Selb eine Produktionsstätte unter Inanspruchnahme von Subventionen, die auch an die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen geknüpft gewesen sei. Bei der Hydrotec AG seien von 2007 bis 2014 erheblich, d.h. von 33 auf zuletzt 2 Mitarbeiter, Arbeitsplätze abgebaut worden.

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