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Kläranlage Tübingen bekommt Ozonungsanlage

Kläranlage Tübingen bekommt Ozonungsanlage
©bierwirm - stock.adobe.com
09.05.2019 − 

Die Kläranlage in Tübingen soll als zweite Anlage im Land Baden-Württemberg eine Ozonungsanlage erhalten. Mit der neuen Anlage sollen Spurenstoffe wie Arzneimittel oder Haushaltschemikalien sowie Keime aus dem Abwasser herausgefiltert werden. Das teilte das Landesumweltministerium am Mittwoch anlässlich des ersten Spatenstichs für die Anlage mit. „Mit der Ozonstufe bekommt Tübingen modernste Technologie zur Abwasserreinigung. Der Bau ist ein Meilenstein für die Stadt und für das Land“, erklärte Umweltminister Franz Untersteller (Grüne).

Das Umweltministerium fördert den Ausbau der Kläranlage eigenen Angaben zufolge mit insgesamt fast drei Millionen Euro. Eingeschlossen sei in dieser Summe auch der Zuschuss für eine Flockungsfiltration, in der die anfallenden Oxidationsnebenprodukte biologisch nachbehandelt werden. Die gesamten Investitionskosten belaufen sich auf voraussichtlich 13,8 Millionen Euro, hieß es. Neben Tübingen sind auch die Gemeinden Ammerbuch und Rottenburg an dem Projekt beteiligt.

Untersteller wertete den Ausbau der Kläranlage als eine zukunftsweisende Entscheidung: „Tübingen, Ammerbuch und Rottenburg gehen mit der neuen Kläranlage über die gesetzlich vorgeschriebenen Standards für die Abwasserbeseitigung hinaus."

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