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Talsperren des Ruhrverbands verhindern erstes kleineres Ruhrhochwasser des Jahres 2022

Talsperren des Ruhrverbands verhindern erstes kleineres Ruhrhochwasser des Jahres 2022
Die Möhnetalsperre des Ruhrverbands (Symbolbild)
10.01.2022 − 

Das Talsperrensystem des Ruhrverbands hat in der vergangenen Woche das erste kleinere Ruhr-Hochwasser des Jahres 2022 verhindert. Durch den Rückhalt des Zuflusses konnte der Wasserstand am Ruhrpegel Wetter um rund 40 Zentimeter reduziert werden, teilte der Ruhrverband mit. Damit konnte vermieden werden, dass die Hochwassermeldegrenze von 410 Zentimetern überschritten wird.

Wie der Ruhrverband berichtete, wurde nach ergiebigen Regenfällen am Pegel Wetter am 6. Januar frühmorgens ein Durchfluss von 262 Kubikmetern Wasser in der Sekunde registriert. Das entspreche einem Wasserstand von 391 Zentimetern. Das Talsperrensystem habe zu diesem Zeitpunkt 64 Kubikmeter Wasser pro Sekunde zurückgehalten. Mit diesem zusätzlichen Durchfluss hätte der Wasserstand der Ruhr am Pegel Wetter bei rund 430 Zentimetern gelegen.

Ungewöhnlich sei ein erhöhter Wasserstand um diese Jahreszeit nicht, betonte der Ruhrverband. So lag der Scheitel am Pegel Wetter etwa am 30. Januar 2021 bei 465 Zentimetern. Das sei zwar oberhalb der Meldegrenze, aber weit entfernt von der Extremsituation im Juli 2021 gewesen. Damals wurden in der Spitze am Pegel Wetter 722 Zentimeter verzeichnet.

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