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Suez erwirtschaftet mit Wassersparte erneut stabilen Umsatz im ersten Quartal 2019

Suez erwirtschaftet mit Wassersparte erneut stabilen Umsatz im ersten Quartal 2019
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26.04.2019 − 

Der französische Umweltdienstleister Suez hat im 1. Quartal 2019 mit seinen Wasseraktivitäten erneut einen stabilen Umsatz erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahresquartal ging der Umsatz organisch um 0,4 Prozent auf 1,092 Mrd. Euro zurück, berichtete das Unternehmen. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei in der Wassersparte niedriger ausgefallen als ein Jahr zuvor. Konkrete Zahlen nannte Suez allerdings nicht.

Im Heimatmarkt Frankreich sank der Umsatz im Wassergeschäft organisch um 4,4 Prozent oder 23 Mio. Euro, berichtete der Umweltkonzern weiter und begründete dies mit dem Ende der Verträge in Bordeaux (Januar 2019) und Valenton (April 2018). Allerdings hätten ein höherer Wasserabsatz (+ 1,6 Prozent) aufgrund der günstigeren Witterungsbedingungen in diesem Winter und höhere erzielbare Wasserpreise (+ 1,6 Prozent) diese negative Entwicklung teilweise abfedern können.

In Spanien stieg der Umsatz organisch um 0,7 Prozent oder drei Mio. Euro, geht aus den veröffentlichten Zahlen weiter hervor. Auch hier habe der Wasserabsatz mit einem Plus von 0,9 Prozent von der günstigen Witterung profitiert. Die erzielten Wasserpreise seien hingegen um 1,1 Prozent gefallen. Dies begründet Suez zum einem mit der in Barcelona durchgesetzten Preissenkung um 1,65 Prozent und zum anderen mit der generellen Verschiebung von Preiserhöhungen aufgrund der Parlamentswahlen. In Barcelona werde es 2019 keine Änderung des Wassertarifs geben.

Weiter berichtete der Umweltdienstleister, dass sich der Wasserumsatz in Lateinamerika organisch um 6,5 Prozent oder 16 Mio. Euro und damit deutlich verbessert hat. Grund hierfür seien Tariferhöhungen in Chile (+ 2,8 Prozent). Der Wasserabsatz erhöhte sich nur leicht um 0,5 Prozent, da der Sommer 2018 in Chile (erstes Quartal 2018) besonders warm und trocken gewesen sei. Das starke organische Wachstum in Lateinamerika sei auch auf die erhebliche Dynamik im Baugewerbe, insbesondere in Salvador und Panama, und auf die Optimierung und Effizienzsteigerung der Wasserverteilungsnetze in Brasilien zurückzuführen. Darüber hinaus gab das Unternehmen bekannt, mit der argentinischen Regierung ein Transaktionsabkommen über Aguas Argentinas abgeschlossen und umgesetzt zu haben. Für die Suez-Gruppe belaufe sich der im April erhaltene Geldbetrag auf 220 Mio. Euro.

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