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AöW: Grundwasserschutz muss höchste Priorität zukommen

AöW: Grundwasserschutz muss höchste Priorität zukommen
Die DüV ist an den Bundesrat überweisen worden © Bundesrat
02.03.2020 − 

Der Bundesrat darf den Bauern ihre teils berechtigten Sorgen nicht auf Kosten der Trinkwasserressourcen nehmen – diese Auffassung hat die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) anlässlich der Überweisung der Düngeverordnung (DüV) an den Bundesrat geäußert.

Dem Schutz des Grundwassers vor Nitrateinträgen müsse oberste Priorität zukommen, sagte heute Hans-Hermann Baas, Vizepräsident der AöW und Verbandsvorsteher des Wasserverbands Peine. Wirksame Regelungen und deren Kontrolle seien unabdingbar, auch unabhängig vom Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen Deutschland.

Es sei im Gegenteil schwer nachvollziehbar, dass es eines solchen Drucks durch drohende Strafzahlungen überhaupt bedürfe, um die Landwirtschaft als lange bekannte Hauptquelle stärker in die Pflicht zu nehmen. Der hohe Zeitdruck und der minimale inhaltliche Spielraum für die Düngeverordnung seien hausgemacht, da wirksame Regelungen für die stark nitratbelasteten Gebiete zu lange verschleppt worden seien, sagte Baas.

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