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AöW warnt vor Gefahren für Gewässerqualität durch Biomasse und Intensivtierhaltung


Bildquelle: DWA
02.01.2015 − 

Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) hat anlässlich der Diskussion um die Novellierung der Düngeverordnung (DüV) eindringlich vor Gefahren für die Wasserqualität gewarnt.

Die Reduzierung der Nitrat- und Phosphatbelastung der Gewässer, die in Deutschland erreicht worden sei, werde durch die immense Biomasseproduktion, die Intensivtierhaltung und den verstärkten Grünlandumbruch „immer mehr zunichte gemacht“ werde, heißt es in von der AöW Ende vergangenen Jahres veröffentlichen Hintergrundinformationen zum Themenkomplex Gewässergüte, Düngeverordnung und Klärschlammverwertung.

Die riesigen Grundwasserleiter ließen sich mit technischen Verfahren nicht reinigen, und die Nitratselbstreinigungskraft des Grundwassers sinke mit zunehmender Nitratkonzentration im Grundwasser. Allenfalls könne dann das dem Grundwasser entnommene Wasser für die Trinkwasserversorgung mit verschiedenen Verfahren aufbereitet werden. Das sei aber kostspielig, treibe die Wasserpreise und Gebühren in die Höhe und sei nicht verursachergerecht. Neuere Berechnungen schätzten die Kosten für die Denitrifikation des Trinkwassers je nach Verfahren auf 0,15 bis 1,00 Euro pro Kubikmeter Wasser.

Deshalb müsse die Novellierung der Düngeverordnung die Vorschriften für das Ausbringen von Düngemitteln, vor allem auf stark geneigten Flächen, wassergesättigten, überschwemmten, gefrorenen und beschneiten Böden sowie Standorten in der Nähe von Gewässern verschärfen.

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