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BDEW zur GAP-Reform: Landwirtschaft muss mit Blick auf Gewässerschutz nachhaltiger werden

BDEW zur GAP-Reform: Landwirtschaft muss mit Blick auf Gewässerschutz nachhaltiger werden
Düngen in der Landwirtschaft ©agrarmotive.adobe.com
22.10.2020 − 

Ökoregelungen müssen fester Bestandteil im Hinblick auf Gewässerschutz werden. Das hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) im Hinblick auf die die Einigung der EU-Staaten zur künftigen Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) gestern gefordert.

Die Landwirtschaft müsse auch mit Blick auf den Gewässerschutz nachhaltiger werden, sagte Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer BDEW-Wasser/Abwasser. Die Belastung der Böden und des Grundwassers durch Düngung und den Einsatz beispielsweise von Pestiziden muss reduziert werden. Ein zentraler Hebel hierfür ist ein europaweites Umsteuern bei der Verwendung der EU-Agrar-Subventionen.

Künftig soll nach dem Kompromiss, den die Staaten gestern erzielt haben, ein Teil der Direktzahlungen an Landwirte für die Erfüllung von zusätzlichen Umweltvorgaben – den „Öko-Regelungen“ - reserviert werden. Landwirte, die solche zusätzlichen Öko-Regelungenerfüllen, sollen künftig zusätzliche Mittel aus der ersten Säule der EU-Agrarpolitik erhalten. Dieser Ansatz ist nach Auffassung des BDEW zwar richtig; der Verband kritisiert aber, dass nur 20 Prozent der Mittel aus der ersten Förder-Säule für solche Öko-Regelungen vorgesehen sind, und dass diese neue Regelung zunächst auch nur für zwei Jahre gelten soll. Das reicht nach Ansicht des Verbandes für das Umsteuern in Richtung einer umweltfreundliche Landwirtschaft nicht aus.

Die Ökoregelungen müssten zukünftig ein fester Bestandteil der GAP-Reform im Hinblick auf Gewässerschutz werden, fordert der BDEW. Die Mitgliedstaaten sollten mindestens 30 Prozent für die Öko-Regelungen aufwenden, die im Hinblick auf den Systemwechsel mindestens für zehn Jahre eingeführt werden sollten.

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