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Brandenburg: Nitrat belastete Rote Gebiete machen 2,3 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche aus

Brandenburg: Rote Gebiete machen 2,3 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche aus
Düngen in der Landwirtschaft ©countrypixel - Fotolia
20.05.2020 − 

Der Anteil der besonders mit Nitrat belasteten Roten Gebiete beträgt in Brandenburg derzeit 2,3 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Landtagsfraktion der Freien Wähler (BVB/Freie Wähler) hervor. Es sei vorgesehen, die Nitratkonzentrationen und weitere Parameter in der geplanten „Auskunftsplattform Wasser“ des LfU ab etwa Ende des Jahres 2020 im Internet zu veröffentlichen.

Bislang erfolge die Information der Öffentlichkeit über die Messergebnisse alle sechs Jahre im „Bericht zur Grundwasserbeschaffenheit im Land Brandenburg“. Die Nitratwerte würden kontinuierlich zweimal jährlich im Frühjahr und im Herbst ermittelt.

Im Zuge der Neuausweisung der Roten Gebiete auf Grundlage der novellierten Düngeverordnung (DüV 2020) und der allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur deutschlandweit einheitlichen Ausweisung der Gebiete, die derzeit in Arbeit sei, könne sich der Anteil der Roten Gebiete in Brandenburg verändern. Es ist der Antwort zufolge aber davon auszugehen, dass dieser Anteil für das Land Brandenburg weiterhin gering bleibt und die Düngeeinschränkungen keinen Einfluss auf die lokale Grundversorgung haben werden.

Im Hinblick auf die im Entwurf der Düngeverordnung vorgesehene Pflicht zur Binnendifferenzierung und gezielten Abgrenzung roter Grundwasserkörper und roter Messstellen verweist die Landesregierung darauf, dass – nach der Kritik der EU-Kommission - derzeit eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe eine einheitliche Methodik für Deutschland erarbeite.

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