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„Deutschland hat die Düngeverordnung jahrelang verschleppt und dann vermurkst“

„Deutschland hat Düngeverordnung vermurkst“
Bildquelle: www.martin-haeusling.eu
30.01.2019 − 

Bei der Problematik der Nitratbelastung der Gewässer müssen die Verursacher stärker in die Pflicht genommen werden. Das forderte Martin Häusling, Agrarkoordinator der Grünen im Europäischen Parlament und Mitglied im Umweltausschuss.

Der Abgeordnete sagte gestern zur Kritik der EU-Kommission an der 2017 novellierten Düngeverordnung und den drohenden Strafzahlungen, Deutschland habe die Düngeverordnung „erst jahrelang verschleppt und dann gründlich vermurkst“. Die Auffassung von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner, dass die Düngeverordnung von 2017 ausreiche, sei falsch.

Die Düngeverordnung hätte von Beginn an „die richtigen Verursacher“ in der intensiven Tierproduktion und in der intensiven Pflanzenproduktion von Wein, Obst und Gemüse mehr in die Schranken weisen sowie auch die Mineraldüngung mit einbeziehen müssen, so der EU-Parlamentarier. Diese seien aber geschont und extensiver arbeitende Betriebe dagegen teilweise über Gebühr belastet worden. Es gelte, die Tierzahlen an die Fläche anzupassen und zu überprüfen. Die Hoftorbilanz müsse für alle verpflichtend werden. Die aktuelle Düngeverordnung müsse daher neu zugeschnitten und für die wahren Verschmutzer verschärft werden, forderte Häusling.

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