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Düngenovelle wird nach Kritik der EU-Kommission nachgebessert

Düngenovelle wird nach Kritik der EU-Kommission nachgebessert
© CDU Rheinland-Pfalz
04.02.2019 − 

Mit einer Aufzeichnungspflicht über die aufgebrachten Düngermengen soll in Zukunft die Einhaltung des ermittelten Düngebedarfs der landwirtschaftlichen Kulturen besser kontrolliert werden.

Das ist Bestandteil eines mit dem Bundesumweltministerium erarbeiteten Maßnahmenkatalogs, den Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) am vergangenen Freitag vorgelegt hat, nachdem sich die Europäische Kommission mit der Umsetzung der Nitratrichtlinie in Deutschland nach wie vor nicht zufrieden gezeigt hatte.

Die Düngeverordnung aus dem Jahr 2017  ging der Europäischen Kommission nicht in allen Punkten weit genug, erklärte Klöckner. An Kritikpunkten übrig geblieben seien der Nährstoffvergleich mit dem – aus der Sicht der Europäischen Kommission – zu hohen zulässigen Kontrollwert von 60 kg Stickstoff pro Hektar und die zu geringe Stringenz der Maßnahmen in den mit Nitrat belasteten Gebieten.

Der Nährstoffvergleich und der zulässige Kontrollwert sollten daher gestrichen und durch eine Aufzeichnungspflicht der tatsächlichen Düngung ersetzt werden. Für die mit Nitrat belasteten Gebiete – für die so genannten roten Gebiete – seien der Europäischen Kommission nun zusätzliche Maßnahmen vorgeschlagen worden.

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