|  

DVGW fordert in Wasserschutzgebieten für die Trinkwasserversorgung mehr Ökolandbau

DVGW fordert in Wasserschutzgebieten für die Trinkwasserversorgung mehr Ökolandbau
Der DVGW hat ein Positionspapier zum Ökolandbau veröffentlicht
27.07.2020 − 

In Wasserschutzgebieten für die Trinkwasserversorgung sollte es mehr ökologischen Landbau geben. Das fordert der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) in einem aktuellen Positionspapier. Die konventionelle Landwirtschaft gelte als Hauptverursacher diffuser Stickstoff- und Pflanzenschutzmitteleinträge in das Grundwasser. Ökologischer Landbau dagegen schütze das Grundwasser und bringe weitere Vorteile für Natur und Umwelt, heißt es in dem Positionspapier „Stärkung des ökologischen Landbaus in Wasserschutzgebieten für die öffentliche Trinkwasserversorgung“.

Grundwasserbelastung wird reduziert

Generell komme der ökologische Landbau in Deutschland den Anforderungen einer grundwasserverträglichen und nachhaltigen Landbewirtschaftung am nächsten. Im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft wird weniger Stickstoff ausgewaschen und auf den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln vollständig verzichtet, betont der DVGW. Damit werde die Grundwasserbelastung insgesamt reduziert. Im Durchschnitt schneide der ökologische Landbau hinsichtlich der betrieblichen Stickstoffüberschüsse und der Nitratauswaschung ins Grundwasser deutlich besser ab als die konventionelle Bewirtschaftung. Aufgrund des Verzichts auf den Zukauf mineralischen Stickstoffs hätten Öko-Landwirte ein sehr hohes Eigeninteresse an der Vermeidung von Stickstoffverlusten.

Gewässerkritische Aspekte lassen sich durch geeignete Maßnahmen beherrschen

Allerdings gibt es wie bei der konventionellen Landbewirtschaftung einzelne Aspekte, die in begrenztem Maße mit Gewässerbelastungen einhergehen können, räumt der DVGW in seinem Positionspapier ein. Mit Ausnahme des Ausbringens organischen Düngers in den Zonen II eines Wasserschutzgebietes ließen sich aber alle gewässerkritischen Aspekte durch geeignete Maßnahmen im Nährstoffmanagement, der Bodenbearbeitung und der Fruchtfolgegestaltung beherrschen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Bestände wandernder Süßwasserfische sind zwischen 1970 und 2016 massiv gesunken

Baumaßnahmen am Sylvensteinspeicher abgeschlossen  − vor