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EU-Kommission: Bis zum Erreichen der WRRL-Ziele ist es noch ein weiter Weg

EU-Kommission: Bis zum Erreichen der WRRL-Ziele ist es noch ein weiter Weg
Die WRRL-Umsetzung verläuft nach
Ansicht der EU-Kommission zu schleppend.
16.12.2021 − 

Bis zum Erreichen der Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist es noch ein weiter Weg. Zwar gibt es bei der Wasserbewirtschaftung in der EU Fortschritte, aber diese sind zu langsam und werden von unzureichenden finanziellen Mitteln flankiert. Zu diesem Schluss kommt die Europäische Kommission in einem aktuellen Bericht über die Umsetzung des EU-Wasserrechts. Darin werden die Fortschritte der EU-Mitgliedstaaten hinsichtlich des Ziels, die Gewässer bis 2027 in einen guten Zustand zu versetzen, gemessen. Grundlage hierfür sind die Maßnahmenprogramme des zweiten Bewirtschaftungszyklus von 2016 bis 2021.

Die EU-Mitgliedstaaten setzten ihre Maßnahmenprogramme insbesondere zur Bekämpfung der Verschmutzung, zur Wasserentnahme und zur Wassereffizienz um, erklärte die Kommission. Mangels ausreichender Finanzierung geschehe dies jedoch nicht mit der erforderlichen Geschwindigkeit. Die Verringerung des Hochwasserrisikos in ganz Europa erfordere zudem eine konsequente Umsetzung der Hochwasserrichtlinie und eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

„Dürre und Wasserstress verursachen heute jedes Jahr Schäden in Höhe von neun Mrd. Euro, nicht eingerechnet die Schäden an den Ökosystemen und den von ihnen erbrachten Leistungen“, sagte EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevičius. „Nur gesunde Flüsse und Seen können uns vor den wachsenden Herausforderungen durch Dürren und Überschwemmungen schützen. Unsere Mitgliedstaaten machen zwar Fortschritte in die richtige Richtung, aber wir müssen schneller vorankommen und mehr in die Wasserwirtschaft investieren“, betonte er. Der Europäische Green Deal sei eine Gelegenheit, die Wasserresilienz zu verbessern.

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