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FDP zur Düngeverordnung: Umweltgerechte Düngepraxis soll Ausnahmen ermöglichen

FDP zur Düngeverordnung: Umweltgerechte Düngepraxis soll Ausnahmen ermöglichen
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01.07.2019 − 

Die FDP-Fraktion im Bundestag plädiert für Ausnahmen in der Düngeverordnung für Betriebe, die nachweislich keine problematischen Nitratemissionen verursachen. Das könne aufgrund ihrer Betriebsstruktur beziehungsweise Düngepraxis der Fall sein, heißt es in dem Antrag.

Dazu sei eine Folgenabschätzung vorzunehmen, die untersucht, welche Regelungen der aktuellen Düngeverordnung den Transport vorhandener wertvoller Naturdünger aus Tierhaltungs- in Ackerbauregionen und damit positive Umwelteffekte verhindern, so die Abgeordneten.  

Auf der Grundlage der Folgenabschätzung sei die Düngeverordnung dann so zu novellieren, dass neben einer angemessenen Basisregulierung Ausnahmen für Betriebe geschaffen werden, die nachweislich aufgrund ihrer Betriebsstruktur beziehungsweise Düngepraxis keine problematischen Nitratemissionen verursachen.

Diese Betriebe sollten Naturdünger aus Überschussregionen ohne praxisferne Vorgaben sinnvoll verwerten dürfen. So würden Anreize für die Reduzierung von Nitratemissionen und den Transport vorhandener wertvoller Naturdünger aus Tierhaltungs- in Ackerbauregionen geschaffen sowie eine bedarfsgerechte Verteilung der Naturdünger erreicht, heißt es in dem Antrag. Durch die gleichzeitige Einsparung von mineralischem Dünger entstünden positive Umwelteffekte.

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