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Hessen: Wasserwirtschaft sieht Brauchwassersysteme kritisch

Hessen: Wasserwirtschaft sieht Brauchwassersysteme kritisch
Bildquelle: Hessischer Landtag - Kanzlei - H. Heibel
02.01.2019 − 

Der Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz (LDEW) sieht es kritisch, dass die neue hessische Landesregierung die Einführung von Brauchwassersystemen forcieren will. Der enorme wirtschaftliche Aufwand dafür laufe dem an anderer Stelle des Koalitionsvertrages propagierten Ziel, Wohnraum zu bezahlbaren Preisen zu schaffen, entgegen, teilte der LDEW Ende vergangenen Jahres mit.

Außerdem seien die hygienischen Risiken nicht zu unterschätzen. In dem seit Ende vergangenen Jahres vorliegenden Koalitionsvertrag kündigen CDU und Grüne an, die Einführung von Brauchwassersystemen in Industrie- und Wohnanlagen zu forcieren, um auch mit dieser Maßnahme die Versorgung der Bevölkerung mit gutem Trinkwasser nachhaltig zu sichern.

Grundsätzliches Lob durch LDEW und VKU für Ausrichtung des Wasserschutzes 

Grundsätzlich hat es der LDEW begrüßt, wie der Koalitionsvertrag von CDU und Grünen beim Thema des Schutzes des Wassers als Lebensgrundlage die Schwerpunkte setzt. So heißt es in dem Vertrag etwa, das Vorsorge- und Verursacherprinzip solle auch mit Blick auf den Schutz des Wassers weiter gestärkt werden.

Auch die Landesgruppe Hessen des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) hat gelobt, dass der Koalitionsvertrag die Bedeutung der Qualität des Trinkwassers und des Gewässerschutzes richtig herausstelle. Bevor über die Nutzung von Brauchwasser in Wohn-, Gewerbe- und Industriegebieten entschieden werden, seien aber Fragen der Gesundheitshygiene, der Finanzierung sowie der Wirtschaftlichkeit zu klären. In diesem Zusammenhang sei auch die kommunale Selbstverwaltung zu beachten.

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